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Als ich mich mit dem Thema Landkauf in Portugal auseinandergesetzt habe, wurden Termine mit Maklern vereinbart. Nichtsdestotrotz habe ich mir die Mühe gemacht auf Google Earth die Gegend um die Flüsse im Raum Castelo Branco  durchzukämmen.  Es gibt unzählige kleine Steinruinen, aber keine grössere Wohnbauten. Diese habe ich hier und im Weiler weiter oben entdeckt. Da musste ich hin! Und ich war überrascht, positiv überrascht. Eine eigene Quelle das ganze Jahr hindurch, Ein Bach von Herbst bis Frühling und ein ganzjähriger Fluss mit Mühlenstaudamm, Kanal und alter Mühle. Eine alte Möbelfabrik die mit Wasserkraft angetrieben war. Keiner pflegt den Ort, keiner renoviert ihn, da musste ich der Sache nachgehen.

Übrigens habe ich extra für dieses Projekt den Sonnenverlauf berechnen lassen, und zwar im Sommer und im Winter. Das Resultat sehen Sie unter Spezial-Sonnenverlauf-Ribeira do Alvitto

Die Grundbuchämter sind nur verpflichtet die Informationen über die Besitzer preiszugeben, wenn man die Katasterplannummer, und deren Steuernummer hat. Mit viel Aufwand habe ich die Katasterpläne gefunden, die bis 1957 nachgeführt wurden...... Mit etwas Hilfe vom Makler wurde die ein Besitzer ausfindig gemacht. Sie wollte nicht verkaufen und auch keinen Kontakt. Schade, den nach 5 Jahren war ich wieder dort, immer noch verwahrlost und am Zerfallen. Inzwischen hat ein Grossbrand die ganze Gegend, so weit man sehen kann,  abgefackelt. Weiter Besitzer sind nach Mozambique ausgewandert und dort ohne Kinder verstorben. Wie soll man da Geschwister, Neffen, Nichten ausfindig machen? Mit dieser Gesetzgebung wird das alte Portugal zerfallen, ein Aufbau ist kaum möglich. Dennoch habe ich mir die Mühe gemacht, in meiner Freizeit aufzuzeigen, was möglich gewesen wäre.

Der Landkauf wäre mit einem Euro pro Quadratmeter absolut bezahlbar gewesen. Die Parzellen zusammen wären um die 100'000 m2, mehr als nur ein fairer Preis.  Strom und Wasser im oberen, inzwischen auch unbewohnten Weiler, auch dort wunderschöne Bauten. Sie zerfallen und niemand kann was daran ändern. Es sind einfach zuviel Besitzer, wenn nur einer Nein sagt, ist alles umsonst.

Ich lade Sie auf einen Durchgang ein, um sich ebenfalls ein Bild zu machen von dem, was ist und dem was möglich wäre. Es sind zwar die gleichen Kamerapositionen, aber nicht alle Texturen sind identisch.

Dieses Haus wäre mein Wohnhaus geworden, aber es hätte noch ein Untergeschoss dazu bekommen, etwas kleiner in der Grundfläche wie das Erdgeschoss, da man sonst alle Mauern hätte unterfangen müssen. Die Oberen stehen auf dem Felsen, die unteren sind schon gemauert, es müssten nur Durchbrüche für Fenster und Türen erstellt werden.

Der Innenausbau ist unten in der Slide Show zu sehen.

Das war eine alte Möbelfabrik. Der Mühlen-Wasserkanal wurde bis hierher weitergeleitet und Transmissionswellen haben die Kraft von der Wasserturbine nach oben in die Fabrik gebracht. Diese ging leider Konkurs.

Da dies nicht als Wohnungsbau genutzt werden darf, wäre es ein Aktivitäts- Kreativitäts- Zentrum geworden: Meditation, Töpfern, Flechten, ein Atelier für alles, was Spass macht.

Links im Bild ist das alte Fabrikgebäude zu sehen. Alles ist aus Naturstein (Schiefer) mit Lehmmörtel aufgemauert.

Rechts wäre unten eine Werkstatt für notwendige Reparaturen entstanden, oben das Lager für Saatgut und Ernte der Permakultur.

Im Vordergrund ist die alte Mühle zu sehen. Der Mühlekanal ist noch zu 90% intakt. Lediglich beim Staudamm nach dem Wehr fehlen 6-8 m plus einige Flickstellen, aber das alles wäre machbar. Damit könnte man das ganze Jahr über Strom produzieren. Aus der Mühle wäre ein B&B geworden.

In der Bildmitte ist ein kleines zweistöckiges Haus, auch dieses ist extrem gut erhalten, Dieses alte Wohnhaus wäre ein Gästehaus geworden. Auch hier ist unten in der Slide Show der Innenausbau zu sehen.

Der Mühlenkanal weist über  grossen Querschnitt auf, was eine grosse Wassermenge durchfliessen lässt. Bei der Mühle wären es 3 m Höhendifferenz, bei der alten Fabrik 4-5 m Höhendifferenz zum Fluss.

Der Kanal ist so breit, dass Kinder sich mit einem kleinen Brett vom Staudamm bis hierher hätten treiben lassen können.

Hier ein kleiner Überblick über das ganze Projekt mit allen dazugehörigen Parzellen. Der Mühlenstaudamm ist noch etwas weiter oben. Das Becken wird heute als Badeplatz mit Sandstrand genutzt. Wunderschön angelegt, einfach aber gerade richtig für die Bewohner vom gegenüberliegenden Dorf.

Das wäre das Gästehaus geworden. Hinter dem Haus hätte es ein unterirdisches Badezimmer auf eine Zwischenebene gegeben. 

Klein aber fein.

Wen es interessiert, wie der Innenausbau geworden wäre, darf gerne einmal reinschauen.

Hier sieht man die Ansicht vom oberen Eingang zum Gästehaus. Eine gedeckte Terrasse (leider im Bild nicht sichtbar) wäre rechts direkt neben dem Eingang.

Auch hier ist der Innenausbau des Gästehauses zu sehen.

Das wäre mein Wohnhaus von vorne geworden. Da der Wohnraum nicht vergrössert werden darf, habe ich wenigstens die gedeckte Terrasse vergrössert. 

Hier der Blick vom Fabrik-Atelier über mein Wohnhaus zum Gästehaus.

Weitere Bilder sind in der Slide Show am Schluss einzusehen.

Die doppelstöckige Ruine steht gegenüber dem Fabrik-Atelier. Wie schon erwähnt, wäre unten eine Reparatur-Werkstatt entstanden, oben ein Samen- und Erntelager.

Das kleine Häuschen, das auch als Ruine noch Dachziegel hat, wäre das Wäschehäuschen geworden sowie die Energiezentrale für Strom und Trinkwasser.

Jede begrünbare Terrasse wäre mit Permakultur kultiviert worden, um einen möglichst hohen Grad der Selbstversorgung zu gewährleisten. Hühnerstall und Ziegenstall wären auch schon vorhanden.

Die bestehende Mauer, die eine Terrasse bildet, wäre nach hinten verschoben worden, damit landwirtschaftliche Geräte und Maschinen unter dem Dach geschützt stehen könnten.

Im Hintergrund ist der schon bestehende Hühnerstall zu sehen. Dieser müsste nur noch eingedeckt werden und mit einer neuen Türe versehen werden. OK, roden hätte man auch noch müssen. Wie überall im ganzen Projekt.

 

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