
In den nächsten Drei Bildern sehen Sie, wie der gleiche Garten sich über Jahre durch Wachstum und Verwitterung der Baustoffe verändert.
Übrigens einer meiner kleinsten Gärten die ich in 3-D geplant habe. Als der Kunde bei Besprechung des Projektes fragte, ob ich mich nicht vermessen habe, oder dergleichen? Das hätte niemals Platz in seinem kleinen Garten! Während der Besprechung, sind wir mit Messband und Markierspray raus in seinen Garten. Aus- und Einmessen, und eins zu eins das Konzept übertragen. Danach war er sprachlos. Hier wurde Raumsprache auf dem höchsten Niveau angewandt.

Hier ist nicht nur das Wachstum der Pflanzen als Veränderung zu sehen, sondern auch das verändern der Materialien, dass ständig der Witterung ausgesetzt ist. Das Holz wird heller, bleicht aus. Auch Kunststeine bleichen ebenfalls im Farbstoff aus, und nehmen eine Patina an. Letztere reagieren mit dem Kohlendioxid der Luft und bekommen eine leicht grauen bis schwarzen Belag.

Als Planer ist es immer wichtig, den Kunden aufzuzeigen, was Sie in ein paar Jahren zu erwarten haben. Und zwar in einem Mittel von ca. 10-15 Jahren. Ein kleines Detail: Darunter ist die Tiefgarage. Damit man überhaupt was vernünftiges Pflanzen kann, muss man in die 3-Dimension. Der Baum hat Erde unter dem erhöhtem Holzdecks, das gleichzeitig zur Vergrösserung des Gartens beiträgt (mehr Oberfläche). Der Pflanztrog trennt die Räume, verdeckt das erhöhte Holzdecks. Die Kontrastsprünge (Palmen und Pflanztrog) lassen dabei den Garten massiv grösser erscheinen.
